Die Kasematten am Südring sind Teil der ehemaligen Bundesfestung Rastatt, die zwischen 1842 und 1852 errichtet wurde. Die unterirdischen Gänge, Schießscharten und Verteidigungsräume dienten der Sicherung des Festungsgrabens. Während der Badischen Revolution 1848/49 wurden die Kasematten auch zur Unterbringung von Gefangenen genutzt.
Heute sind die Kasematten ein Zeugnis der Festungsgeschichte und können im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Dabei geben die unterirdischen Gänge Einblicke in die Verteidigungsanlagen des 19. Jahrhunderts sowie die Lebensbedingungen der damaligen Soldaten und Gefangenen.
Der Historische Verein Rastatt kümmert sich um die Kasematten und bietet ebenfalls immer wieder Führungen an.


